What whould Merkel do?

11. May 2013

Auf der Internetkonferenz Re:publica sucht die Netzgemeinde nach eine politischen Perspektive

5000 Gäste an drei Tage, knapp 200 Stunden Vorträge, Workshops und Diskussionen auf neun Bühnen sowie 116.000 Menschen, die sich die Sessions per Livestream bei Spiegel online anschauten – Das sind die beeindruckenden Zahlen der Re:publica 2013. Doch was bleibt inhaltlich vom alljährlichen Klassentreffen der Internetgemeinde in der Station Berlin? Die Antwort ist leider recht kurz: Wenig. Letztlich präsentiert ein kleiner Mann mit roter Irokesenfrisur und Schnäuzer die stärkste These: “Netzpolitik ist in zuallererst Politik!”.

Sascha Lobo, seines Zeichens Internetkenner, Power-Blogger und Spiegel-Kolumnist, hält traditionell den Abschlussvortrag des ersten Konferenztages. Mit seiner Politik-These hatte er den Geist der diesjährigen Re:publica vorweggenommen. Wesentlich politischer als in den letzten Jahren kam allein das Programm daher. Drossencom, Leistungsschutzrecht, Weiblichkeit im Internet und die Frage nach der politischen Zukunft der Netzgemeinde waren die beherrschenden Themen. Ein Zeichen dafür: Anne Wizoreck, die im vergangenen Jahr mit ihrer Feminismus-Kampagne #aufschrei auf Twitter für Furore gesorgt hatte durfte den Abschlussvortrag auf der Hauptbühne halten.

Es scheint fast so, als wollte die Veranstalter GmbH um Spreeblick-Blogger Johnny Haeusler, Creative Commons-Kopf Markus Beckedahl und Andreas Gebhard, Geschäftsführer der Open Source Marketing Agentur Newthinking nach der Flausch-Re:publica 2012 , die unter dem siegestrunkenden Eindruck des verhinderten ACTA-Gesetzes und den Erfolgen der Piratenpartei gestanden hatte, eine Aufbruchsstimmung verbreiten. So hatte auch Beckedahl in der abschließenden Pressemitteilung kämpferische Worte parat: “Setzt euch dafür ein, dass unsere Freiheit auch im Internetzeitalter erhalten bleibt. Kämpft für Grundrechte und klärt andere auf.“

Freie Internetzugänge, weniger Urheberrecht sowie barrierefreies und unabhängiges Surfen – Die politischen Standpunkt der Szene sind schon länger ausformuliert. Doch den richtigen Weg diese auch zu vermitteln hat sie bisher nicht gefunden. Schließlich lassen sich etliche gute Argumente für den Erhalt des Urheberrechts finden und auch den Ruf nach ungedrosselten Internetzugängen wird jeder Wirtschaftsweise mit Blick auf Nachfrage und Marktsituation lächelnd als Idealismus abtun. Es gilt die Frage zu beantworten, warum unsere Gesellschaft genau dieses offene Internet braucht.

#rp13 der Innenhof.

Bei meist eher mittelmäßigen Vorträgen war der eigentliche Star der #rp13 der Innenhof. Foto: http://www.flickr.com/photos/ebbesand

Beantworten konnte die Frage keiner der einzelnen Speaker, zu denen neben bekannten Szene-Aktivisten wie Kathrin Passig oder Raul Krauthausen auch Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche und Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter gehörten. Im Gegenteil: Es lässt sich erkennen, dass die meisten Blogger eben keine Sozial- oder Politikwissenschaftler sind. Ihren Vorträgen hing oft eine “Guck mal, das hab ich in den letzten Monaten gemacht!”-Attitüde an. Starke Thesen waren rar.

Die Antwort auf die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz eines freien Internets könnte stattdessen in der gewaltigen Summe der am Berliner Gleisdreieck vorgestellten Projekte versteckt sein. Denn Projekte wie das Lokalpolitiknetzwerk Offenes Köln, das Social Media-Tool Reclaim.fm und die offene Wikipedia-Datenbank Wikidata wären unvorstellbar ohne Aktivisten, die sich frei im Netz bewegen können und eine Community, die diese Projekte finanziell, ideell und intellektuell unterstützt. Ohne die demokratische Mitmach-Kultur des Internets wären viele der vorgestellten Projekte oder Aktionen nicht realisierbar gewesen, oder sie wären nicht so bekannt geworden.

Somit bleibt am Ende der #rp13, wie die Re:publica in der Szene abgekürzt wird, eine Mischung aus Ernüchterung und Vorfreude. Es stehen viele wichtige netzpolitische Fragen in den nächsten Jahren an. Vielleicht hat diese Konferenz der Netzgemeinde die Lektion mit auf den Weg gegeben, künftig politischer zu agieren, um die Ziele durchzusetzen. Eine Roadmap für den politischen Kampf hatte wieder Sascha Lobo parat: “Wir müssen uns in Zukunft, bei dem was wir machen und was wir sagen immer Fragen: Was würde Merkel überzeugen?”


Im Zweifel LED Lampen – für die Umwelt

12. December 2012

Kompaktleuchtstofflampen, Halogendampflampen oder LED-Strahler? Wie soll man bei dem riesigen Angebot an Leuchtmitteln im Supermarkt noch durchsteigen? Der umweltbewusste Verbraucher steht immer häufiger vor Rätseln um Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und Lichtqualität. Es gilt ganz neue Regeln zu lernen. Die wichtigste lautet: Den Anwendungsort beim Kauf beachten! Wem das zu kompliziert ist, der hält sich am besten an die einfachste Regel: Im Zweifel LED!

Was man so alles mit LEDs machen kann!

Was man so alles mit LEDs machen kann!

Im März 2009 Jahren beschloss die Europäische Union, die gute alte Edison-Glühbirne in die Geschichtsbücher zu verbannen. Der stufenweise verbotene Verkauf der Energiemonster ist mittlerweile so gut wie abgeschlossen. 2009 mussten die 100 Watt Birnen, 2010 die 75 Watt, ein Jahr darauf die 60 Watt und September dieses Jahres auch die Glühbirnen unter 60 Watt daran glauben. Ab 2016 werden auch die stromfressendsten Halogenlampen verboten sein.

Im gewöhnlichen Handel steht der Verbraucher nun vor der Auswahl zwischen verschiedenen Energiesparlampentypen.

Die bekannteste unter ihnen ist die Kompaktleuchtstofflampe. Das Patent der Lampe mit den, ineinander geschwungenen oder nebeneinander gebogenen, milchigen Röhren wurde bereist vor 150 Jahren entwickelt. Ihre Leuchtkraft entfaltet sich durch verdampfendes Quecksilber. Aufgrund dieser Eigenschaft wurde sie häufig als Umweltschädigend in der Entsorgung kritisiert. Dem ist mittlerweile aber nicht mehr so. Allerdings braucht das Leuchtmittel brauchen lange um hell zu werden, machen dunkles, teilweise sogar ungemütliches Licht. Dafür sind sie mit 2-10 Euro relativ günstig.

Anders sieht es mit der Halogendampflampe aus. Ihr Licht kommt dem der Glühbirne, vor allem in der exakten Farbwiedergabe, sehr nah. Zudem bewegt sich auch ihr Preis im ähnlichen Rahmen. 2-3 Euro zahlt man für die gängigen Modelle. Allerdings sind sie laut Stiftung Warentest (Test Ausgabe 09/11) auch die stromfressendsten Energiesparlampen, Verbrauchen zudem viel Quecksilber in der Produktion und schneiden bei der Haltbarkeit schlecht ab. Die Halogendampflampe lohnt sich also nur dort, wo man wirklich ein klares, helles und farbgetreues Licht benötigt.

Der Testsieger von Osram

Der Testsieger

Der Allrounder unter den Energiesparern ist die LED Lampe. Statt auf einen glühenden Draht, setzt sie auf viele kleine strahlende Halbleiterkristalle.Dies ermöglicht eine hervorragende Energiebilanz. Auch bei der Helligkeit, lässt die LED nicht zu wünschen übrig. Lediglich die billigen Modelle produzieren oft einen Blaustich in der Farbwiedergabe. Apropos billig: Das ist der einzige Hacken am LED. Preise zwischen 30-40 Euro sind keine Seltenheit. Der Testsieger der Stiftung Warentest, die Osram Parathom Pro Classic A 80 12 Watt kostet gar ca. 45 Euro. LEDs sollte man also vornehmlich an Orten verwenden, wo oft das Licht brennt. Denn bei längerer Brenndauer amortisiert sich der Preis schnell.

Was gibt es noch zu wissen, beim Kauf?

Bei Energiesparlampen gilt es auf andere Werte zu achten, als die Wattzahl. Wichtig sind die Angaben für Lumen und Kelvin. Die Kelvinangabe bezieht sich auf die Lichtfarbe. Gemütlich empfundenes warmweißes Licht liegt bei etwa 2500-3300 Kelvin. Ab etwa 3300 Kelvin beginnt das als kalt empfundene neutralweiße Licht. Die Lumen geben wiederum den Lichtstrom bzw. die Helligkeit an. Orientierung bietet diese Vergleichstabelle:

  • 25 Watt: 180 bis 200 Lumen
  • 40 Watt: 350 bis 390 Lumen
  • 60 Watt: 590 bis 650 Lumen
  • 75 Watt: 800 bis 890 Lumen
  • 100 Watt: 1 150 bis 1 270 Lumen

 

PS. Ich möchte an dieser Stelle auf eine Ungewöhnlichkeit, die mir bei meiner Recherche aufgefallen ist, hinweisen: Die EU hat mit der so genannten Öko-Design-Richtlinie zwar den Gebrauch, aber nicht die Produktion der energiefressenden Glühlampen verboten. Afrikaner, Chinesen und Amerikaner dürfen also munter weiter Strom verbrauchen. Ein etwas komischer Gedanke, wenn man an den steigenden Energiebedarf der Chinesen denkt und daran, dass es ja um die Umwelt auf der ganzen Welt geht!

Diese Österreicher müssen noch lernen:


This ain’t Gentrification

15. November 2012

Hannover-Linden hat ein Problem. Das Hamburger Gängeviertel schon lange. Und mit den Konfliktherden in Berlins Szenebezirken sollte man eigentlich gar nicht erst anfangen. An all diesen Orten prallen regelmäßig die Interessen zweier Gruppen aufeinander: Die feiernde Partybevölkerung und die Anwohner. Eine politische Lösung dieses Konfliktes ist fern. Klar ist eigentlich nur eins: Kopflose Gesetzesverschärfungen helfen keinem!

Hannover, Limmerstraße, 6 Uhr morgens: Durch die Straßen marodieren Jugendbanden. Anwohner werden mit Glasflaschen beworfen und besoffene Hippster zertreten Autospiegel. So sieht es aus, glaubt man dem Video der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord. Ziel der Gruppe: Auf die Probleme der belebtesten Straße der Leinestadt hinzuweisen. Die Situation in der Partystraße ist natürlich weitaus weniger dramatisch als in dem Video dargestellt. In den letzten Jahren hat sich aber das so genannte “limmern”, die bierselige Sommer-Abendgestaltung unter dem freien Himmel des hannoverschen Szenebezirks unter Jugendlichen zum Trend entwickelt. Über die Lautstärke, alkoholisierende Pöbler und Glassplitter auf dem Boden erregen sich einige Anwohner. Zu Recht! Aber was wäre die Lösung?

Anderes Beispiel: Berlin-Prenzlauer Berg, 2012. Der Stadtteil, der wie kein anderer für die Vitalität der Berliner Künstlerszene in der Nachwendezeit steht, hat sich zu einem gutbürgerlichen Stadtteil entwickelt. Wimmelte es in den 90er Jahren noch von Ateliergemeinschaften, die mit wilden Party für Furore sorgten und illegalen Clubs, die Menschen aus der ganzen Welt in die geeinte Stadt trieben, dominieren heute junge Familien und geschäftig ausschauende Anzugträger das Bild des Stadtteils. Mit Hinblick auf die Herkunft vieler Neu-Prenzl’berger – aus den reicheren südlichen Bundesländern Deutschlands – reden die Berliner abschätzig von der “Schwabisierung” des Stadtteils. Dass diese Veränderung teilweise sogar fremdenfeindlich Züge annimmt, hat einen einfachen Grund: Clubbetreiber und Partyvolk gingen nicht freiwillig. Sie wurden durch verfehlte Wohnungs- und Kulturpolitik vertrieben.

Beispiele für diese Politik lassen sich etliche finden. Als exemplarisch kann die Odyssee des Traditionsclubs Knaack gesehen werden. Im Jahre 1952 wurde er unter dem Namen Ernst-Knaack-Jugendheim gegründet und wandelte sich nach der Wende zum Anziehungspunkt für Rockbegeisterte. Nach Beschwerden eines Altersheims in der Nähe rüstete der neue Betreiber die Veranstaltungsräume mit Schallschutz aus. Das Dilemma nahm seinen Lauf, als auf der Fläche hinter dem Gebäude ein Wohnhaus gebaut wurde. Der Bezirksrat genehmigte den Neubau, obwohl auch ein Bürogebäude denkbar gewesen wäre. Der Bauherr missachtete zudem den vorgeschriebenen Abstand zum Knaack-Gebäude. Prompt beschwerten sich die ersten, neu eingezogenen Anwohner beim Bezirksamt, welches dem Clubbetreiber nicht einhaltbar Ultimaten stellte. Silvester 2010 gab der Club schließlich auf und schloss seine Tore. Kein Einzelfall! Dem Drum’n’Base Club Icon und der Indie-Rock-Tempel Magnet erging es ähnlich. Für junge Leute hat der Prenzlauer Berg seine Anziehungskraft verloren.

So kann Fremdenfeidlichkeit auch aussehen!

So kann Fremdenfeidlichkeit auch aussehen!

Der Limmerstraße in Hannover könnte es ähnlich gehen. Zumindest wenn die Forderungen einiger Anwohner eingehalten werden. Diese würden die Straße gerne, nach dem Beispiel der Kreuzberg Admiralbrücke polizeilich räumen bzw. überwachen lassen. Sollten diese Vorgaben eingehalten werden, ist die Straße längste Zeit eine der spannendsten Ecken Hannovers gewesen. Denn hinter dem “limmern” steckt eine Menge Tradition. Seit die Straße in den 70ern zur Fußgängerzone umgewandelt wurde, flanieren tagsüber täglich Tausende über die etwa 1km lange Einkaufsmeile, am Abend werden in den Kneipen und Restaurants soziale Kontakte gepflegt und in der Nacht ziehen die Jugendlichen von den Clubs zu Club. Zwischendrin fahren die Züge der Straßenbahnlinie 10 auf der Limmerstraße auf und ab. Ein bisschen Lärm müssten die Anwohner, die in diese Ecke der Stadt ziehen, schon aushalten. Aber genau da besteht das Problem.

Kein Bahngleis wird verlegt, weil sich ein Anwohner beschwert

Städte und Straßenzüge befinden sich in einer permanenten Bewegung. Während manche Ecken aus ganz natürlichen Gründen, wie dem älter werden seiner Bevölkerung, ruhiger werden, entwickeln sich ehemalige Sozialkieze durch Zuzug von kreativen Köpfen zu Szenebezirken. Ein Beispiel ist der Berliner Stadtteil Neukölln oder das Hamburger Gängeviertel in den letzten Jahren. Keiner kann von der dort seit Jahren ansässigen Bevölkerung erwarten, die Lärm- und Schmutzbelästigung einfach so hinzunehmen. Hier gilt es vonseiten der Kreativschaffenden, der Feierwütigen und vor allem der Clubbetreiber Fingerspitzengefühl walten zu lassen. Niemand sollte einen Club in einem Haus eröffnen, ohne vorher mit den Bewohnern des Hauses gesprochen zu haben. Damit das nicht passieren kann, gibt es in Deutschland die so genannte „Freizeitlärmrichtlinie“. Es schützt die Anwohner.

Auch nicht ganz die feine Art...

Auch nicht ganz die feine Art…

Ein Gesetz das Clubbetreiber und Feierwillige vor unverhältnismäßigen Anwohnern und gewinnorientierten Investoren schütz fehlt indes. Niemand schreibt einem Hauseigentümer vor seine potenziellen Mieter vor eventuellen Lärmbelästigungen des Kiezes zu warnen. Genauso wenig besteht für Anwohner die Pflicht, sich über die Umgebung der potenziellen Neuwohnung angemessen zu informieren. Gemäß des geläufigen Sprichwortes “Wer zuerst kommt, malt zuerst” sollte auch diese Gruppen verpflichtet werden die organisch gewachsene Struktur, die Tradition eines Stadtteils zu akzeptieren. Wer dies missachtet, muss eben mit der Belästigung leben oder umziehen. Schließlich zieht auch niemand in eine Wohnung neben einem Bahngleis und klagt anschließend erfolgreich gegen die Lärmbelästigung der fahrenden Züge. Sonst hätten schon so einige Gleise verlegt werden müssen.

Die Probleme des Prenzlauer Bergs hätten durch eine derartige Regelung zumindest eingeschränkt werden können. Das Problem der Limmerstraße lässt sich indes nicht so einfach beseitigen. Die “limmernden” Jugendlichen lassen sich keinem Club, keiner Kneipe oder Bar zuordnen. Sie sitzen dort, um den Freiraum der Straße zu nutzen. Jenseits von der kommerziellen Umgebung einer Gastronomie. Diese Freiheit sollte in unserem Land möglich sein. Hier gilt es nur, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren. Denn genauso wie Anwohner nicht bei jeder, sich unterhaltenden Jugendgruppe die Polizei rufen sollte, sollten auch feiernde und alkoholisierte Menschen in der Lage, sein auf Kritik der Anwohner zu reagieren und sich zurückzunehmen. Ein gegenseitiges aufeinander Zugehen ist die menschlichste, beste, vielleicht die einzige Lösung des Problems.


Plea for a Europe of regions

20. October 2012

The decicion is made. The nobel prize is awarded to the European Union. Immidiatly you can hear the the anti-european voices start to visper. They tell you that the european process is still in progress, that Europe is in a huge financial crisis and that the seperation movements in some union states grow. All this is right. But all these arguments are less relevant compared to the european idea and the fact that the union process is one of the reasons why we have a six decades long peace time in Europe. The nobel peace prize decisions was right. It gives us a clou about how important polical visions are for worlds peace. Let us force this process. Here is my plea for the next step: A Europe of regions.

It is a matter of fact that a lot of european countries have internal problems with the diversity of there people. Just take belgium, for example. The fleming and the walloon people don’t speak the same language. How can they be one country? And the well known example of the basques. Why they have to live in two different political systems? Is it so difficult to give them there own government? It won’t. We just have to tear down the construction of national states. Who need germany, france, spain and belgium? I live in Berlin. That’s my region.

That sounds crazy in the first place. But let’s take a look in the history. The national states are a construction of the modern times. The time when the capitalistic system rose. One of the main reasons of it’s success, was the growing of economic power and there issues. The new system needed states with a inner free trade zone to grow there GDP. And it needed states which act like a political union to trade with each other. The idea of national states arranged this setting.

But a lot of national state based on myths. When the united kingdom was build, for example, the kelts, the gaelic and the english people had not much in common. Just the fact that they live on the same island. In the 17th century they took the protestantic religion and the liberal bill of rights as the national myths. The late german union used the myth of the king friedrich barbarossa. Nothing than politic and economic reasons stuck the countries together, in this time.

Sure there is much more that connects germans from freiburg to flensburg and british people from plymouth to aberdeen, nowadays. That is because they live together as one country for a huge amount of time. It whould be possible to create a similar community in Europe. If we start now!

In my vision Europe needs one government for the whole Union. The Idea that the german minister of finance Wolfgang Schäuble mentioned is one step. But I want more! Every political issue that affects the whole Union must coordinated by this highest political level. Foreign policy, defence, environment, economy and parts of education, for example. Subordinated we have the regional governments. They need to be strong enough, to create there own cultural system, but so weak that they’re not able to act autonomous in economic questions.

This regions would give us the cultural background to say I’m a part of Berlin, the Cornwall, Catalonia or Silesia. The EU add the political background to say I’m a part of Europe. Two hearts in one body. Sure that is a vision. But some days visions can come true. Or would you have thought about a peaceful European Union without border controls, a common parliament and one currency, in 1930? Thanks to the nobel prize commitee to remind us how crazy this idea six decades ago sounded.


Explain the difference between Piratebay and Google Books…

29. August 2009

OK, now it is obvious. The Pirate Bay will die. Even if the founders of the biggest file torrent search engine are very skilled in searching and finding new ways of distribute there stuff, once all way will finally barred. We now these process from the past: Do you remember napster, kazaa and e-mule. All these file sharing pages had to walk there long way to the graveyard. But please also remember what happened meanwhile this long trip: The time where the courts, the police and at least the concerned industries (in this case mostly the music and the film industry) are distracted from the fight against the old project is always the time for a new project to develop unnoticed. After napster came kazaa, after kazaa e-mule and so on. But this time it seems to be different.

The new way of distributing files, the bit-torrent system and the development of search engines offers new opportunities. Nowadays it isn’t necessary to visit a page, like the still existing mininova which collect bit torrent links. It is much easier. Just type in a name of a file and the word “torrent” or “free download” in the input field in google You can find a lot of god replies. This is related to the google-way of thinking. Googles search engine algorithm based on the “wisdom of the crowd”-sys

tem. The mass of people decide what is important wand what is not. The more people link in there comments to a page, the higher is the ranking. The interesting point about this is, that so much people link and use the torrent pages that there are always on top. It is a huge group of people, who download torrents or link to one torrent page. And this seems to be as impossible to stop as the thought to shut down google because of the possibility to break copyright law with its engine.

By the way. Shut down google would be a great idea in the view of the old elite. Google is doing a lot of stuff, which afford the use and distribute of free material is the internet. Google books is only one example, but a god one. In this case the court is on the side of the shared knowledge maintainer. They let google digitalise and distribute books from different authors without asking them about there personal copyrights. The american court used a law which is called the fair use. It says that knowledge which is important for the society has to be shared. This is like a containment of the personal copyright.

Something like that is exactly what we need nowadays. For sure we need a new system of copyright. The remix culture is not made for personal rights. The generation internet wants to have everything available at every time. Personal thoughts have to be shared with other people to make the society more intelligent – make them smarter. And that of course make the individual smarter, who now how to handle this new distribution ways of information. Privacy was yesterday, today is social haven! The old elite is scared about that. They try to stop the progress, but on the other hand they forget that the the future is written. The google-system has graduate, now can the real future begin.


Surowiecki, James: “The Wisdom of crowds”

20. May 2009

A bunch of interesting studies – no complete train of thoughts

Did you know, that hundred people can be smarter than the smartest person in the group? Can you imagine that the stock market needed 20 minutes to know who was responsibly for the Challenger-crash? And did you know that the crash of the space shuttle Columbia only exploded because of a wrong composition and hierarchy inside their security-group? You didn’t know that? No Problem! James Surowiecki will tell you about these and some other behaviours of a human mob. The only thing you have to do is to read his book “The wisdom of crowds”, published 2004 on Anchor books (a sublabel of Random House).

In this book Surowiecki referred about the mentalities of human crows from different viewpoints. He tries to figure out what kind of structure a groups needs to be smarter than every several persons in it. For this aim he uses many analysis and studies of the last two centuries. Within these explaines Surowiecki the different social behaviour of humans in the crowd context. The examples effect economical, politic and social problems likewise. A look on the subtitle of the book shows his huge intention: “Why the many are smarter than the few and how collective wisdom shapes business, economies, societies and nations”. Everybody can identify with the mob mentalities. And everybody has to. Because we are all part of the mob.

Surowiecki’s final conclusion is a distinction between three different types of problems which affect a crowd: cognition, cooperation and coordination problems. For every kind of problem you need to respect different rules to create a smart crowd. And sometimes these rules act against each other. This sounds like chaos and actually it is. Our whole society works by a chaotic combination of different crowd phenomena. The stock market is the best example for that. Surowiecki’s book seems to have the key to break this chaos, but it has not. That is the biggest problem of the book. Surowiecki gives a lot of different answers and mention a lot of different rules and no-goes for a smart group. But a concrete arrangement of this rules and studies is missing.

So it is the readers work to the arrange Surowiecki’s references. How, for example would you interpret this situation? It is not good for a company to have a straight hierarchy with a all-powerfull head, because that kills the vantages of the crowds wisdom. On the other hand it is also not good to have to much multi-plane debate-groups, because that extend the decision trees and disconnect every group from the aim of the company. This example shows the whole dilemma of crowds. There are very good in finding the right solution, but there are also very good in following synergetic effects and forget there common goal. The same problem shows up with the mass of information because of the internet. Information are important to find good solutions, but to much information can, in special cases be counterproductive (Friedrich von Hayek combine this two points: the mass of information makes it impossible to create a omniscient group.

In one of my last blogs I gainsay Cass R. Sunsteins fear about a radicalisation of balkanaised groups, he pointed out in his text “The daily we”. Surowiecki mentions Sunstein’s studies and the phenomenon of group-radicalisation in his book. But Surowiecki identifies the radicalisation only as problem of group-compositions. For that reason he cites a study of Alan S. Blinder and John Morgan, which shows that a good organised small group can be smarter than every single member of the group. His conclusion is, that groups are only smarter, when there decision comes off a free, open and unhierarchic discussion.

At least I would like to say that Surowiecki book led me to this thoughts. It gave me a lot of basis information about my view of human beings. So when you are not searching for a complete train of thoughts, when you like to know more about the different originalities of the human species collected in groups and when you want at least a bit entertainment than is Surowiecki’s book a right solution. When you searching for concrete answers to compose a efficient group system in your company – read something else.


Facebook isn’t up to date anymore!

11. May 2009

Yes,

you’ve read it right. But the idea for this headline doesn’t came out of my brain. It’s is a

Jarvis, Jeff, new, media, book

Jarvis, Jeff, new, media, book

common view from Umair Haque, the director of Havas Media Lab and Jeff Jarvis, the buzzmachine.com blogger and the autor of the book I’m atcually readig: “What would google do?”. They both think that facebook doesn’t use the right strategy, for example for a modern advertising profile. On the other side they say that even there communication concept is antiquated. Twitter is way forward…

Unfortunatly I’ve read about the interview, given during the Next09-conference in Hamburg only in german. But here is a conclusion about Jarvis thoughts in his book:

First on Vimeo

and then on youtube: